Der diesjährige Lesetag in der Mittelschule Hausleiten stand unter dem Motto: „Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken.“ (L. Tolstoi). Eine gute Lesekompetenz zu besitzen, macht das Lernen einfacher, das ist klar. Wenn dann das Lesen auch noch Spaß macht, dann ist das eine besondere Draufgabe.

Als bestens dafür geeignet erwies sich der Fenstertag am 25. Oktober. Da durfte von der dritten bis zur sechsten Stunde gelesen werden, was das Zeug hält. Eigens dafür gab es für alle Schülerinnen und Schüler ein von der Schulbibliothekarin entwickeltes Leseheft, in dem es abwechslungsreiche und kreative Leseaufgaben zu lösen gab wie zum Beispiel

• ein Herbstgedicht zu analysieren
• ein eigenes Elfchen in der Gedichtwerkstatt zu erfinden
• eine Mindmap zum Igel zu gestalten
• einen Austropop-Song zu hören und vom Dialekt ins Hochdeutsche zu übersetzen
• ein Flussdiagramm zum Lebenslauf von Joseph Haydn zu entwickeln u.v.m.

Jeder durfte sich seine Lesezeit frei einteilen. Wenn nicht an den Aufgaben gearbeitet wurde, dann lasen viele Schülerinnen und Schüler in einem von ihnen gewählten Buch, worüber sie dann Notizen in einem Lesetagebuch machten. Erledigte Übungen konnten in einer Checkliste am Ende des Leseheftes gekennzeichnet werden und Aufgaben, für die keine Zeit mehr blieb, konnten im folgenden Deutschunterricht erledigt werden.

Bei sonnigem und mildem Herbstwetter ließen sich sogar einige besondere Leseplatzerl im Freien finden.

Gerne werden wir sicherlich unseren Schulalltag wieder mit einem Lesetag bereichern, denn es kann kein schöneres Feedback als das von einem Schüler aus der ersten Klasse geben: Können wir das wieder einmal machen?

Die Schulbibliothekarin
Christine Weigensam

  

   
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